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Auszug - Neubau Grundschule Isern-Hinnerk Entscheidung Variante 1 oder Variante 2  

10RAT/392/2017 Sitzung des Schulausschusses der Samtgemeinde Apensen
TOP: Ö 4
Gremium: Schulausschuss der Samtgemeinde Apensen Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 18.05.2017 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:15 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum Rathaus "Junkernhof"
Ort: Buxtehuder Straße 27, 21641 Apensen
10RAT/477/2017 Neubau Grundschule Isern-Hinnerk
Entscheidung Variante 1 oder Variante 2
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage Samtgemeinde Apensen
Verfasser:1. Rita Klawitter
2. Peter Sommer
Federführend:Fachbereich 4 Bearbeiter/-in: Klawitter, Rita
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Hirschfeld-Albers führt anhand eines Lageplanes und den verschiedenen Grundrissen zu der bisherigen Planung aus. Die Kosten für die Umsetzung dieses Entwurfes belaufen sich für die Kostengruppen 300 und 400 auf ca. 2,05 Mio. Euro.

 

Der gebildete Arbeitskreis für den Neubau hat in seiner ersten Sitzung noch eine Alternative erarbeitet. Frau Hirschfeld-Albers stellt diese vor. Das Gebäude würde in Richtung Schulstraße um ca. 8 m erweitert, so dass man 4 zusätzliche Räume schaffen könnte. Die Erweiterung würde sich auf das Erdgeschoss und Obergeschoss beziehen. Beim Kellergeschoss ändert sich nichts. Hierdurch würden Mehrkosten in Höhe von ca. 330.000,00 € für die Kostengruppen 300 und 400 entstehen.

 

Die Präsentation von Frau Hirschfeld-Albers mit den beiden Varianten ist als Anlage dem Protokoll beigefügt.

 

Frau Benden erläutert, dass der erste Entwurf nur für den jetzigen Bestand geplant war. Würde man die größere Variante umsetzen, hätte man mehr Kapazitäten und könnte die Räume dann auch für die Betreuung bzw. Hort nutzen. Eine eventuelle spätere Aufstockung wäre weitaus schwieriger umzusetzen und auch erheblich teurer.

 

Herr Wilkens teilt mit, dass die CDU für die größere Variante stimmt und zwar im Hinblick auf die Kosten. Außerdem seien dann auf lange Sicht genug Kapazitäten vorhanden. Herr Klindworth spricht sich ebenfalls für diese Alternative aus. Auf seine Nachfrage bezüglich des Abstandes zur Buskehre teilen sowohl Frau Benden als auch Frau Jähnke mit, dass das kein Problem wäre und die Kinder noch immer genug Platz hätten.

 

Auch Herr Bruns ist der Meinung, dass die 2. Variante gebaut werden sollte. Für diesen, im Vergleich zu den Gesamtkosten, geringen Aufpreis hätte man dann 4 weitere Räumen, die man zusätzlich nutzen kann. Dies sei eine weitsichtige Planung und man müsste nicht in ein paar Jahren wieder von vorne anfangen.

 

Abschließend teilt Frau Siedler-Thul mit, dass auch die SPD sich für die größere Variante entscheiden wird und zwar aus den bereits vorgetragenen Gründen.

 

 


Beschluss:

Dem Rat wird empfohlen, bei dem Schulanbau die größere Variante mit 4 zusätzlichen Räumen umzusetzen.

 


Abstimmungsergebnis:

10 Ja-Stimmen

 

Frau Jähnke bedankt sich bei allen für diese Empfehlung.

 

 

Anschließend geht es um die Frage der Ersatzräumlichkeiten für die Zeit vom Abriss bis zur Inbetriebnahme des neuen Anbaus. Hierbei handelt es sich um eine Dauer von ca. 18 Monaten. Es wurde überlegt, die Container, die momentan zur Unterbringung von Asylbewerbern auf dem Vietshof in Sauensiek stehen, nach Apensen bringen zu lassen. Die Kosten, die insgesamt durch diese Maßnahme entstehen würden, belaufen sich laut Berechnung von Frau Klawitter auf ca. 164.000,00 €. Die Aufstellung der einzelnen Positionen kann der beigefügten Präsentation entnommen werden. Außerdem ist noch offen, ob der Landkreis hierfür eine Baugenehmigung erteilen würde, da kein Grenzabstand eingehalten werden würde.

Außerdem wurde bei der Firma Amtra angefragt, was eine neue Containeranlage für 18 Monate kosten würde. Hierfür würden sich die Kosten auf ca. 154.000,00 € belaufen.

Eine weitere Alternative wäre, dass die Grundschule Räumlichkeiten an der Oberschule nutzt. Hierzu teilt Herr Bruns mit, dass dieses mit Einschränkungen möglich wäre, da es statt wie bisher angenommen statt 2 nun doch 3 neue fünfte Klassen gibt und durch Inklusionsarbeit mehr Raumbedarf besteht. Durch Umwidmung könnten 2 Klassen dort übergangsweise untergebracht werden.

Herr Wilkens würde diese Variante im Hinblick auf die Kosten für die Container sehr begrüßen.  

 

Frau Jähnke ist sehr überrascht über diese Wendung, dass nun doch keine Container kommen sollen. Eine 3 oder 4 Klasse in der Oberschule unterzubringen würde sich sehr schwierig gestalten, da diese mehrere verschiedene Fächer und Lehrer haben. Auch in den anderen Klassen wäre das problematisch, da dort teilweise Sonderpädagogen in den Klassen sind und auch inklusive und problematische Kinder. Hier müsste in Ruhe noch einmal nach einer Lösung gesucht werden. Eventuell kann eine kleinere Containeranlage gemietet werden. Es findet eine kurze Diskussion über mögliche Alternativen statt. Letztendlich ist man sich einig, dass heute keine Lösung gefunden werden kann. Es soll im Arbeitskreis hierüber noch beraten werden.

 

Abschließend führt Frau Jähnke noch zur Ganztagsschule aus. Sie hat sich ausführlich mit dem entsprechenden Erlass auseinandergesetzt. Frau Jähnke erläutert, welche Rahmenbedingungen/Voraussetzungen vorliegen müssen, damit eine Ganztagsschule eingerichtet werden könnte. Das größte Problem besteht darin, zusätzliches Personal und Kooperationspartner zu finden. Dieses sei in der Stadt leichter als in ländlichen Regionen. Außerdem müsste ein entsprechendes Konzept und ein Schulentwicklungsplan erstellt werden.

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2017.05.18 Präsentation Erweiterung Grundschule Apensen (3304 KB)      
Anlage 2 2 2017.05.18 Schulausschuss (9683 KB)      
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